SYRIEN UND JORDANIEN RUNDREISE |
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vom 25. März bis 8. April 2009
1. Tag |
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2. Tag Wir starten Richtung türkische Grenze zum Simeonskloster, die schönste und größte frühchristliche Wallfahrtsanlage des Vorderen Orients. Nach der Rückfahrt besuchen wir die Omayyaden-Moschee in Aleppo, danach gibt es Mittagessen in einem alten renovierten Haus, frisch gestärkt besichtigen wir die Zitadelle- eine Festung mitten in der Stadt. Anschließend gehen wir durch die Karawanserei und den größten überdachten Souk der Welt! |
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Simeonkloster Zitadelle Souk |
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3.Tag Der Tag beginnt um 5:30 (in der Nacht wurde auf Sommerzeit umgestellt) und unsere Fahrt führt uns durch grünes Land zum Assad-Stausee. Danach wurde die Gegend immer karger und wir kommen am späten Vormittag in Sergiopolis (Resafa) an. Wir besichtigen die byzantinische Stadt mit der Basilika St. Sergius, die zu byzantinischer Zeit eines der ganz großen Ziele von Pilgerreisen war. Zur Belohnung für die lange Fahrt und die Besichtigung in der Wüste gab’s ein syrisches Picknick für uns. Anschließend fahren wir am Euphrat entlang und besichtigen Halabiyeh, das antike Zenobia. Die Stadt soll im 3. Jh. von der palmyrenischen Königin Zenobia gegründet worden sein. Wir übernachten in Deir Ez-Zor, direkt am Euphrat. |
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Assad-Stausee St. Sergius Basilika in Resafa Blick auf den Euphrat von Halabiyeh |
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4. Tag
Nach dem Frühstück starten wir in Richtung Dura Europos, aber je näher wir kommen, desto weniger sehen wir- die Luft war ziemlich staubig, wir waren mitten in einem Sandsturm! |
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Zum Glück ist die Ausgrabung von Mari überdacht und wir sind nicht mehr dem Sand ausgesetzt. Mari, „die Wiege der menschlichen Kultur“, mit den fast 5000 Jahre alten Überresten an den Ufern des Euphrat. |
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Nach dem Abendessen überrascht uns unser Reiseleiter mit einem nächtlichen
Besuch in der Anlage |
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5. Tag Besichtigung von Palmyra. Wir beginnen mit den Turmgräbern, anschließend bekommen wir eine Führung durch den Baal-Tempel. Durch das Hadrianstor und die Säulenstraße gelangen wir zum Theater und Tetrapylon. Nach 2 Stunden Freizeit treten wir die Weiterreise
nach Homs an. |
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6. Tag Der heutige Tag führt uns nach Apameia, mit der von Nord nach Süd
verlaufenden Großen Kolonnadenstraße (Säulenstraße) mit 36 m Breite und über 2 km Länge,
Weiter geht es nach Hama.
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Als nächstes steht der Krak des Chevaliers auf dem Programm. Wir essen mit herrlichem Blick auf die schönste Kreuzritterburg, die seit 2006 Weltkulturerbe ist. Die Johanniter bauten den Krak des Chevaliers zwischen 1157 und 1202 zu seiner heutigen Größe aus. |
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Krak des Chevaliers Rittersaal Buntes Treiben im Innenhof |
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Der Weg führt weiter in das Bergdorf Ma’aloula, in dem noch immer Westaramäisch gesprochen wird, die Sprache Jesu. Eine junge Frau betet im Sergios und Bachus Kloster das Vater Unser auf westaramäisch für uns. Anschließend gehen wir durch die Al Fadsch Schlucht zum Thekla-Kloster. Sergios und Bachus Kloster Weg durch die Schlucht Thekla-Kloster zum Thekla-Kloster |
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7. Tag Damaskus
Der Rundgang beginnt in der Altstadt bei der Ananias-Kapelle- eine frühchristliche Kellerkirche, die vermutlich früher ein römischer Tempel war. Sie gilt als eine der ältesten Gebetsstätten in der Stadt. Das Gotteshaus erinnert daran, dass der Jude Ananias den erblindeten Saulus geheilt hat, der sich später zum Christentum bekehrte und den Namen Paulus annahm. Anschließend besichtigen wir das Paulus-Tor, das an der
Stadtmauer steht. |
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Ein kleiner Fußmarsch führt uns zur Omayyaden-Moschee. Vor ihrem Westeingang
Sie beinhaltet vielfarbige und vergoldete Mosaiken an Wänden und Decken. Das
Fenstergitter aus Marmor, 3000 Teppiche und ein gemalter Weinrankenfries |
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Wir gehen durch den Souk und besichtigen eine Seidendamast-Weberei. Anschließend essen wir zu Mittag in einem über 250 Jahre alten Haus. Seidenweberei von Herrn Stephan Webmuster Jabri-Haus |
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| Frisch gestärkt geht es weiter zu einem jüdischen Palast und durch den Gewürzbasar zu einer Karawanserei. Den Rückweg zum Bus duften wir allein bewältigen durch den Souk al-Hamidie! Jüdischer Palast Gewürzbasar Karawanserei |
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Zum Abschluß des Tages fahren wir am Wahrzeichen von Damaskus vorbei auf den Quassiun-Berg um einen tollen Blick auf die Stadt zu haben! |
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8. Tag Es heißt Abschied nehmen von Syrien. Wir besichtigen am Vormittag noch das Nationalmuseum und dann geht es schon los Richtung Jordanien. Unser Reiseleiter erledigt für uns die Einreiseformalitäten und verabschiedet sich- er muß wieder nach Aleppo, denn die nächste Gruppe kommt an. Nationalmuseum Abschied von Reiseleiter Jordanien wir kommen! und Busfahrer |
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Wir werden direkt nach Amman in unser Hotel gebracht und haben den restlichen Tag zur freien Verfügung.
Heute steht Jerash auf dem Plan, das „Pompeji des Nahen Ostens“. Hadriansbogen ovales Forum |
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Als „die Stadt, die alle Schönheiten in sich vereinigt“ rühmte Kaiser Hadrian dereinst die römische Stadt Gerasa. Geblieben von dieser Perle der Architektur und Kunst ist ein riesiges Ruinenfeld. Viele Tempel und Kirchen, Theater und Torbogen sind gut erhalten. Artemis-Tempel Südtheater |
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| Von Jerash fahren wir zurück nach Amman auf den Zitadellenhügel und zum Herkules-Tempel, danach besichtigen wir noch das Archäologische Museum. Zum Abschluss des Tages schauen wir uns noch das römische Theater an. Zitadellenhügel römisches Theater |
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10. Tag Erste Station auf unserem Weg Richtung Petra ist der Ort Madaba. Das berühmteste Mosaik von Madaba bedeckte den Boden einer byzantinischen Kirche aus dem 6. Jh., auf deren Grundmauern 1896 die heutige St. Georgskirche erbaut wurde. Es handelt sich um die älteste Darstellung von Palästina.
Anschließend fahren wir weiter zum Berg Nebo. Einst soll Moses von diesem Berg Moses-Gedenkstein Beschreibungstafel was man sehen könnte |
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Nächster Halt ist die Kreuzritterburg Kerak. Sie liegt 20 km südöstlich der Südspitze des Toten Meers und thront auf einem Bergrücken inmitten einer grünen Hügellandschaft und wurde im 12. Jh. zum Schutz des Lateinischen Königreichs Jerusalem erbaut. Aber zuerst müssen wir das Wadi Mujib passieren, das heißt wir müssen uns über unzählige Serpentinen ins Tal, über die Staumauer und wieder den Berg hinaufquälen! Serpentinestraße Wadi Mujib Stausee Wadi Mujib Kreuzritterburg Kerak |
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Nach Sonnenuntergang kommen wir in Petra an und beziehen unser Hotel.
11. Tag Heute steht den ganzen Tag PETRA auf dem Programm. Die Gruppe geht um 8:30 Uhr los Richtung Sik. Der Hauptzugang zu Petra damals wie heute führt durch eine nur wenige Meter breite, steilwandige Felsschlucht, den Sik- ein Nadelöhr, das den Besucher unmittelbar vor dem berühmtesten Bauwerk Petras, dem sog. Schatzhaus, wieder ausspuckt. Im dahinter liegenden Tal und auf den Anhöhen ringsum sind weitere 800 Denkmäler verstreut, in den Sandstein gehauene Gräber mit prächtigen, palastartigen Fassaden, Tempel und sogar ein Theater. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Hauptstadt des einstigen Nabatäerreichs ist eines der Juwelen unter den Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens. Eingang in den Sik Im Sik vorm Schatzhaus Ausgang vom Sik Felsengräber Theater Palastartige Fassaden prächtiges Farbenspiel an den Felswänden |
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Wem der Anblick von soviel baulicher Schönheit noch nicht reicht, der macht sich auf den Weg zum Kloster ed-Deir! Wegen des Lichts sollte man den knapp einstündigen Aufstieg am Nachmittag unternehmen. Was das für eine Quälerei ist bei 30 Grad die über 800 Stufen hochzusteigen, davon schreibt kein Reiseführer! Ein Teil der Gruppe hat sich den Aufstieg trotzdem angetan und wurde mit ganz tollen Bildern und einer überwältigenden Aussicht belohnt! die ersten Stufen... schon ganz schön weit oben Die Belohnung: Kloster ed-Deir wie aus dem Felsen geboren Die Fassade des Felsbaus ist 47 m breit und 43 m hoch. Allein die bekrönende Urne ist 9 m hoch. Im Felsensaal von ed-Deir gibt es keine Nischen für die Totenbestattung. Man vermutet deshalb, dass ed-Deir kein Mausoleum sondern ein Tempel war. |
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Traumhafte Aussicht in die Umgebung |
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keine Menschenmassen ein letzter Blick durch den leeren Sik vorm Schatzhaus zurück zum Hotel |
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12. Tag Heute fahren wir in eine der faszinierendsten Wüstenlandschaften: Wâdi Rum. Hier wurde im Tal des Mondes der Film „Lawrence von Arabien“ gedreht. Unser Bus fährt bis zur Polizeistation, dann geht es in abenteuerlichen Jeeps weiter durch die Wüste. einziger Sonneschutz: ersten Halt und Einführung in die ein Beduine als Sanddüne eine flatternde Decke Kunst des arabischen Kaffees Reiseleiter
Nach der Tour ging es direkt nach Aqaba in unser Badehotel. |
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13. Tag Wir haben den Tag zur freien Verfügung und verbringen ihn am Strand. Abends werden dann Souvenirs eingekauft- die typischen Sandfläschchen! Unser Badehotel Gegenüber liegt Israel Die Urlaubsmitbringsel sind gesichert |
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14. Tag Der Vormittag steht noch mal zur freien Verfügung, aber die meisten haben die Stunden genutzt um ihren Koffer für die Heimreise zu packen oder sich auf die mehrstündige Busfahrt nach Amman vorzubereiten. Gegen Mittag werden wir abgeholt und dann geht die lange Fahrt an der israelischen Grenze entlang los. Wir machen einen Fotostopp am Toten Meer- mehr Zeit haben wir nicht. Gegen Abend erreichen wir Amman. Nach einer kurzen Nacht werden wir abgeholt und zum Flughafen gebracht, wo unser Flug nach München um 7:25 Uhr startet.
Fahrt entlang des Toten Meeres Heimflug über das Tote Meer Bericht von Claudia S. |
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